Klauns Blog

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Archiv für die Kategorie ‘Persönlich’

Ich wollte nur kurz loswerden,

Geschrieben von DerKlaun - März 10, 2009

Eric Clapton – Unplugged ist das erbärmlichste Album aller Zeiten.

Es gibt schrecklichere Musik, ja, aber dämlichste Texte, ein unnötig begeistertes Publikum, zu dem mir nur dank Adorno eine Beschreibung einfällt: Ressentimenthörer, ich meine was soll ein bestenfalls niedliches Introstück mit riesigem Beifall beklatscht werden, eine sehr mäßige Stimme, und so viel Blues im Blut wie ein alter Millionär, der mit seiner Musikrichtung mehr erreicht hat als möglich ist, nur haben kann, dann dieses dämliche Tears in Heaven, was schon fast an Herbert Grönemeyers oberflächliche Hymnen zum Ableben seiner Frau grenzt. Ein Kind zu verlieren, ok, ich weiß nicht ob es angebracht ist, wenn ich behaupte, dass man daraus mehr machen könnte, aber der Text ergibt einfach keinen Sinn :( . Die Songs sind durchgehend extrem langweilig gehalten, bieder bis zur Perfektion und von einem Publikum begleitet, was mich spontan etwas an die Zwischenpöbeleien einer Talkshowzuschauerschaft erinnert. Man muss nicht alles mögen, aber welcher Mensch, der sich nicht nur an der Person selbst ergötzt, eben Ressentimenthörer, hält diesen Kram aus?

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Der Heilige Petrus

Geschrieben von DerKlaun - Januar 19, 2009

ist eine Frau. Und diese hat gerade ihre Periode oder so und lässt das mal wieder an dem Wetter aus. Erst war es so kalt, dass ein längerer Aufenthalt außerhalb eines Gebäudes mit sehr unangenehmen Schmerzen verbunden war, jetzt ist es so verdammt heiß, dass ich schweißgebadet nach Hause komme.

Eigentlich sind die Temperaturen sehr angenehm, wenn man ein T-Shirt anhat Oo

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Hessenwahl

Geschrieben von DerKlaun - Januar 18, 2009

So, ich komme gerade von dem Wahllokal und habe die einzige Wahl getroffen, für die ich nicht in die Hölle kommen werde.

Das Publikum im Wahllokal fand ich sehr bedenklich. Hier im Stadtviertel ist ein Ausländeranteil von über 40%, und nein, kein Mensch mit südländischem Aussehen war hier zu finden. Wieso ist eine so große Bevölkerungsgruppe so vollständig ausgeschlossen? Ein paar werden ja schon deutsche Staatsbürger sein, ich kenn mich mit juristischem Kram nicht aus, aber irgendwie beunruhigend. Dafür aber die, die sowieso die nächste Legislaturperiode nicht überleben werden. Ein Wunder, dass Ypsilanti bei der letzten Wahl direkt in den Landtag gewählt wurde, das klassischste CDU-Publikum wählt in Scharen. Diesmal wird Ypsilanti jede Wählersympathie verspielt haben, also geht der Kreis wieder an die Christen. Ja, sie haben ihre demokratischen Grundrechte und sind auch Menschen, aber ich finde bei potentiellen Rechtswählern könnte man mal eine Ausnahme machen ;) .

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Da hier so lange nichts neues mehr kam,

Geschrieben von DerKlaun - November 30, 2008

habe ich einfach etwas geklaut. Naja, zumindest die Fragen, sie sind nicht besonders spannend, aber das ist mir ganz egal :)

Vorherrschendes Gefühl für 2009?
Vielleicht beschreibt ,,Angst” es am besten

2008 zum ersten Mal getan?
Eine Menge, aber nur so Sachen, die man auch nur einmal tut, in der Regel. Von Zuhause ausziehen, Abi machen, Immatrikulieren, Atheist werden usw

2008 nach langer Zeit wieder getan?
Glücklich sein

2008 leider gar nicht getan?
Ähm, die Leute, die mich angekotzt haben, verprügeln ^^, im Lotto gewinnen (einmal habe ich mitgespielt :( ), Gott spielen

Wort des Jahres?
Finanzkrise, obwohl, eher Unwort glaub ich

Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen, hoffe ich ^^

Stadt des Jahres?
Na, das ist mal ne eindeutige Sache, Heidelberg :)

Alkoholexzesse?
Ein paar

Davon gekotzt?
Ich glaube schon

Haare länger oder kürzer?
Hm mal schauen wie es Silvester aussieht, ich tippe auf gleich

Kurzssichtiger oder Weitsichtiger?
Kurzsichtiger

Mehr ausgegeben oder weniger?
Wesentlich mehr, siehe Umzug usw

Höchste Handyrechnung?
Ich habe keine Ahnung

Krankenhausbesuche?
Fast

Verliebt?
Hihi, jetzt nichtmehr :) .

Getränk des Jahres?
Milch, damit habe ich dieses Jahr ernsthaft angefangen OO

Essen des Jahres?
Das schwedische Essen. Eine sehr negative Erfahrung, aber ich habe ja auch schon ein lachhaftes Wort des Jahres.

Most called persons?
Ich habe keine Ahnung, aber ich telefoniere eh nicht so. Wahrscheinlich irgendwer aus der Familie.

Die meiste Zeit verbracht mit?
Oh, das ist schwer, ein halbes Jahr Schule, das andere halbe Jahr Studium, ähm, wahrscheinlich mit mir selbst.

Song des Jahres?
Ich habe keine Ahnung welcher Song 2008 geschrieben wurde, aber wenn auch ältere gelten: The Final Cut von Pink Floyd, spiegelt einfach meine Stimmung in der meisten Zeit des Jahres wider :D

CD des Jahres?
Da ich, glaube ich, keine besitze, die 2008 erschienen ist, nehme ich auch hier eine ältere. Entweder Radiohead – OK Computer oder  Einstürzende Neubauten – Halber Mensch oder, jetzt kommt’s, The Final Cut von Floyd^^

Buch des Jahres?
Der Ekel von Sartre, obwohl mir ein anderes das Leben gerettet hat ;)

Film des Jahres?
Da war ich so oft im Kino, aber etwas viel besseres als ,,Warlords” habe ich nicht gesehen. Ansonsten Dead Man, nicht, weil ich ihn nicht schon vorher kannte, sondern weil ich ihn ungefähr 3x gesehen habe :D

Beides ist unbefriedigend, ich entscheide mich wieder für ein negatives Filmerlebnis, Martyrs, angekündigt als der Megahorrorfilm bei dem sich die Kinozuschauer übergeben müssen, und raus kam eine ernstgemeinte Holocaustfilmparodie mit gut gemeintem Anfang. Wenigstens wurden Kinder erschossen.

Konzert des Jahres?
Oh, Konzerte habe ich relativ vernachlässigt dieses Jahr, ich glaube meine eigenen waren die tollsten ;) . Oder wann war ich in Billy Budd? Ka, war jedenfalls auch toll, wenn auch eventuell noch 2007.

TV-Serie des Jahres?
Hier kann nur eine stehen: South Park

Erkenntnis des Jahres?
Christentum ist scheiße. Ach ne, aber ich war vor nem Jahr noch Christ.

Dinge auf die ich gut hätte Verzichten können?
Auf die meisten Charaktereigenschaften von mir, und mein Aussehen ;)

Nachbar des Jahres?
Hmm, vielleicht meine neuen Mitbewohner. Sonst kenn ich keine Nachbarn, weder in Heidelberg noch in Frankfurt

Beste Idee/Entscheidung des Jahres
Hmm, ich will nicht schon wieder etwas über Christentum schreiben, also sage ich: Das Buch ,,Krieg und Frieden” zu kaufen und das eine Kapitel davon zu lesen

Schlimmstes Ereignis?
Zu viele schlimmste Ereignisse für ein Jahr, vielleicht sogar für ein Leben, ich weiß es nicht mehr.

Schönstes Ereignis?
Darüber schreibe ich nicht im Internet

2008 war mit einem Wort?
Gespalten, ein halbes Jahr purer Horror und ein halbes Jahr kitschig-schön

Und noch eine

Welches Buch, DVD oder CD würdest Du gerne den folgenden 7 Personen schenken und warum?
Bei Person Nr. 7 soll diese bitte kurz beschrieben werden.
Hier meine Antworten:

1. dem Papst

Stephen Hawking oder Peter Atkins

2. dem Freu(n)d

Ich bin etwas verwirrt, ich nehme an, dass das hier für eine Person geschrieben wurde, die auch für Männer gewisse Gefühle empfindet, was die Klammer heißt, weiß ich auch nicht, Freud ist tot. Also mach ich Freundin draus: Ein gutes Kochbuch natürlich

3. einen bestimmten Lehrer aus Deiner Schulzeit

Meiner einen Deutschlehrerin würde ich einfach aus Boshaftigkeit eine CD von Kettcar schenken

4. einem Gentechniker

Oha, ein Gentechniker, die Propaganda der CDU und der konservativen Filmindustrie aus den USA lässt uns glauben, dass es sich hierbei um ganz widerliche Menschen handelt. Gentechniker gibt es viel zu wenige, also etwas tolles, Radiohead oder so

5. Deiner Mutter

Liest/Sieht/Hört sie eh nicht

6. Deinem Vater

Sartres Die Wörter: ,,Es gibt keine guten Väter”

7. einer beliebigen Person

Die meisten Leute sind zu doof um ,,Die Zeit” zu lesen, und intellektuellen Durchfall ala Dan Brown verschenke ich nicht. also kein Buch. Eine CD ist zu speziell auf den Musikgeschmack ausgerichtet, also muss es ein Film sein. Waking Life!

Und noch eine

Ergänze!

- Mein/e Ex …. Meine Experimente im Studium interessieren hier keine Sau
- Ich höre gerade … Ich höre gerade Modest Mouse
- Vielleicht sollte ich … Vielleicht sollte ich etwas lernen
- Ich liebe … Ich liebe Süßigkeiten viel zu sehr
- Meine besten Freunde sind … Meine besten Freunde sind im Moment nicht definiert
- Ich verstehe nicht … Ich verstehe nicht die Schrödingergleichung und wie man so einen Satz anfangen kann
- Ich habe keinen Respekt vor … Ich habe keinen Respekt vor 99% der Menschheit. Verdammte, im eingenen Dreck wühlende Insekten.
- Ich hasse … Ich hasse es, wenn gute Freunde oder Freundinnen sich verlieben
- Mein Nickname bedeutet … Mein Nickname bedeutet Clown so geschrieben wie man es spricht
- Liebe ist … Liebe ist schlimmer als Hitler, Hitler ist tot
- Irgendwo ist irgendjemand … Irgendwo ist irgendjemand, der sich gerade selbst umbringt. Alle 40 Sekunden. Wie viel Zeit ist vergangen beim Lesen dieses Blogeintrages? Diesen Menschen könnte man helfen :(
- Ich werde immer … Ich werde immer wieder meine Meinung ändern und übermorgen hätte ich hier ganz andere Sachen hingeschrieben
- Ewigkeit ist wie … Ewigkeit ist wie Obama absolut überbewertet, Unendlichkeit, das ist zu erreichen
- Was ich niemals verlieren möchte ist… Was ich niemals verlieren möchte ist, ähm, ich würde eigentlich alles ohne Probleme verlieren und gegen etwas ganz neues tauschen

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Von der Moral und der Resignation

Geschrieben von DerKlaun - November 20, 2008

Moral, was ist das? Ich will keine wilden Theorien darüber aufstellen, wie Moral entstanden ist und ob es zu dieser Zeit gut oder schlecht war, ich will nicht den Fehler machen, den zu viele machen und nur das Gerüst dieses Gebildes betrachten, ich will mir das Gebäude unserer Werte von innen anschauen.

Und darum muss ich sagen: Die Moral war vor dem Menschen da, sie ist ein übergeordnetes Prinzip. Vielleicht war sie das nicht immer und wurde einst erfunden, aber prinzipiell lebt der  heutige Mensch in einer Welt, in der die Werte als Essenz dieser gegeben sind. Wir achten einander, nicht, weil es ein evolutionärer Vorteil wäre, wir entwickeln diese Eigenschaft nicht erst, nein, wir bekommen diese Regel in die Wiege gelegt, so wie wir die Schwerkraft als vom Individuum unabhängigen Teil unseres Systems von Kindheit an erfahren müssen. Uns wird erzählt, dass Neid schlecht ist, so wie es schlecht ist mit einer Gabel an einer Steckdose zu spielen. Die Moral ist ein Naturgesetz. Eine Spielregel unserer Gesellschaft.

Und nun zu mir. Ich kann nicht mehr allein sein. Ich brauche immer Musik, außer wenn ich spazieren gehe. Irgendetwas, was mich von meinem Alltag ablenkt, was mich erholen lässt, was mich in eine positive Stimmung versetzt, wir kennen alle Musik und hören alle Musik, darum will ich die Liste nicht weiterführen.

Was bedeutet das? Wie in der Überschrift angedeutet: Resignation. Resignation vor den Spielregeln unserer Gesellschaft. Damit meine ich nicht unbedingt die Moral, es ist genauso eine Spielregel, dass der Mensch am Vormittag und am Nachmittag arbeitet und sich am Abend erholt und all seine Freuden auf das Wochenende verlegt. Ich habe mich mein ganzes Leben darüber gewundert, wenn Menschen den Ausdruck ,,Leben” im Sinne von Spaß haben, Party machen, Gesellschaft pflegen, Urlaub machen oder ähnliches benutzt haben. Jetzt verstehe ich, da ich diese Erfahrung selbst mache: Wir haben unseren Teil zu unser aller Wohlergehen beizutragen, unsere wöchentliche Beschäftigung und in unserer Freizeit dürfen wir wieder Individuum sein.

Wir verkaufen uns also um leben zu können. Und nur so können wir leben. Destruktivität scheint alles zu sein, für das wir geboren sind. Alkohol konsumieren, lange wach bleiben, Paaren ohne Nachwuchs, das ist das Leben? Es gibt noch Fraktionen von Menschen, die noch wesentlich eigenartigere Ansichten von befriedigender Existenz haben. Bausparer, Kleingärtner, alles Reaktionäre und Biedermeierliche. Beides ist Resignation vor der Entfremdung des Menschen. Der Mensch ist doch in erster Linie ein denkendes, ein reflektierendes Wesen. Musik hindert mich persönlich meistens daran. Mir ist kein Säugetier bekannt, welches nicht Spaß haben könnte, Elefanten betrinken sich, Hunde und Katzen pflegen zu spielen und so weiter. Die Poesie und die Philosophie oder der Forschungsgeist der Naturwissenschaften, erst das macht uns doch zum Menschen.

Wie ändert man diesen Zustand? Mehr Individuum während des Werktages, das kann nicht funktionieren. Wir alle benötigen unser tägliches Brot, wir alle wollen Menschen haben, die Medikamente gegen Krebs entwickeln oder den Acker bearbeiten. Ich nenne es einfach mal fälschlicherweise Gesellschaftsvertrag, wir alle leben in geistiger Armut, damit wir fressen und ab und zu übermäßig Alkohol trinken dürfen. Wie ein Elefant.

Ich habe noch das relative Glück ein Studium einer Naturwissenschaft zu erfahren, aber das ist ja nur ein Teil von dem, was den Menschen ausmacht, und befriedigt bis jetzt nicht einmal meinen Forschungstrieb. Ich bezweifele, dass ich jemals die Freiheit haben werde zu tun, was ich tun will, also meine Interessen mit meinem Beitrag zu der funktionierenden Gesellschaft übereinstimmen.

Wie ändert man dies nun? Ja, Gesellschaft zerstören. Aber wer eine Spielregel außer Kraft setzt, der bringt das ganze Gebäude zum Einsturz. Hitler hat gegen die Gesetze des Marktes verstoßen, indem er durch wirtschaftlich sinnlose Projekte Menschen Arbeit gab, und hat letztendlich alle Moral abgeschafft oder neu definiert. Moral ist an sich, wenn es nicht in unnötigen kleinbürgerlichen Ordnungsfetischismus ausartet, etwas Gutes, mein Gesellschaftsvertrag aber ist nicht viel besser als der Tod. Was ist der Unterschied zwischen Tod und Automat sein unter der Woche und am Wochenende alles nachzuholen, was nachgeholt werden kann, und dadurch wieder jede Menschlichkeit, die ich weiter oben ansatzweise definiert habe, ausblendet. Der Unterschied liegt, so denke ich, größtenteils darin, dass der Tod wesentlich individueller ist. Ein Teil der Gesellschaft kann nur schwer sterben, eigentlich gar nicht, hier will ich auf meinen Ansatz am Anfang des Textes hinweisen, es geht mir nicht um eine historische Betrachtung, ein Mensch schon.

Also, entweder wir sind tot oder wir schaffen die Moral ab. Wir müssen sie ja nicht wie Hitler durch eine andere ersetzen, oder?

Ich meine damit nicht, dass eine Revolution stattfinden sollte, nein, aber ein Individuum für sich sollte alle Werte verneinen, es geht um die persönliche Erfüllung und nicht um Marx Arbeiterparadies.

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Stock

Geschrieben von DerKlaun - November 9, 2008

Man soll 8 zufällig ausgewählte Sachen über sich selbst schreiben und das Stöckchen dann an 8 andere Leute weiterwerfen.

Ich habe eins bekommen, da ich aber keine 8 Personen mit Blog kenne(n will) werf ich mal nicht weiter.

1.  ich finde reflektieren blöd, wenn man es danach veröffentlicht

2.  mein körper ist sehr eigen

3.  mein gehirn ist sehr eigen

4.  ich lese nicht gerne, weil mich das immer so mitnimmt

5.  ich höre grade böse gothicmusik

6. irgendwie schreibe ich grade klein

7. mir fallen keine acht sachen ein

8. immer im kampf mit der eigenen arroganz

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Oh je…

Geschrieben von DerKlaun - Oktober 30, 2008

… mein Experiment wurde unfreiwillig beendet. Ich konnte in der Mensa das vegetarische Gericht nicht von dem normalen unterscheiden. Aber ich werde es trotzdem weiter versuchen, der Fleischgehalt war absolut vernachlässigbar.

Aber dadurch habe ich wenigstens etwas gelernt – es ist echt verdammt schwer als Vegetarier.

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Die Sache mit dem Fleisch

Geschrieben von DerKlaun - Oktober 28, 2008

Nun ja, wie wir alle wissen müssen Tiere sterben, wenn wir Fleisch essen wollen. Da viele Menschen in einem Tier etwas wertvolleres sehen als in einem Pilz oder einer Pflanze, entscheiden sie sich gegen den Verzehr von Überresten toter Tiere.

Doch hat das Fleischessen noch mehr Schattenseiten, mir liegen davon zwei in besonderer Weise am Herzen: Die hohen Kosten für dieses und der hohe Kaloriengehalt. Um zum einen ein bisschen was für meinen Körper zu tun, hier sei mal angenommen, dass die psychische Funktion der höheren Befriedigung durch Nahrungsaufnahme mit Fleisch zu vernachlässigen sei oder nicht zum Körper zählen würde, und um Geld für andere Dinge zu haben, habe ich beschlossen eine Woche lang näherungsweise auf Tiermuskelprodukte zu verzichten.

Natürlich sind diese scheinbar rationalen Gründe, denn letztendlich tut doch das wesentlich schmackhaftere Fleisch der Seele gut und ob ich mir nun Hackfleisch kaufe oder wesentlich mehr Gemüse, macht in der Billanz auch keinerlei Unterschied, mir nicht gut genug – es handelt sich viel mehr um einen Akt der Askese, oder einen Selbstversuch.

Aufgehört habe ich am Samstag und wieder Fleisch essen werde ich, sollte sich nicht davor schon ein sehr guter Grund dafür ergeben, am Samstag. Ich versichere allen Gleichgesinnten in aufrichtigster Form, dass ich keinerlei Absicht habe aus ideologischen Gründen auf das Fleisch zu verzichten – ein Tier hat nicht mehr Existenzberechtigung als jede andere Kohlenwasserstoffverbindung. Meine Empathie jedoch zwingt mich für dieses trotzdem teilweise Mitleid zu empfinden, aber Mitleid mit einem Toten haben ist wie Mitleid mit einem Lottogewinner, ein Toter hat alles erreicht, was er in seinem Leben überhaupt erreichen kann und wird nie mehr etwas wie Leid erfahren.

Am Samstag habe ich also meine letzte Portion Fisch verwurstet und ich bin gespannt wie konsequent ich bin, auch wenn mich mein Essen jetzt weniger sättigt und mir eigentlich nicht mehr so gut schmeckt.

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Erste Gehversuche

Geschrieben von DerKlaun - Oktober 26, 2008

Ja, ich habe nun einen Blog. Ein zugegeben sehr hässlicher Blog ohne bedeutende Einträge, aber die meisten Blogs sind ja zum Glück hässlich und handeln nur von belanglosen Theorien oder Alltäglichkeiten. Mein Tagebuch ist also in bester Gesellschaft.

Vielleicht sollte ich meine Intention zunächst aufschreiben, dem Blog von Anfang an eine Bestimmung aufdrücken, obwohl ich keinerlei Erfahrungen habe und nicht weiß, wo mich meine literarische Reise im Internet hinführen wird.

In letzter Zeit hatte ich eine sehr große Menge an Eindrücke und Ideen, die ich am liebsten niedergeschrieben hätte, jedoch fehlte mir ein Medium. Für mich selbst brauche ich nicht schreiben, außerdem bin ich rhetorisch wenig begabt, so dass es mir nicht möglich ist meine Impulse in konventionellen Gesprächen artikulieren zu können.

Der Blog soll also nun mein Ventil sein. Er kann von jedem Menschen der Welt aufgesucht werden, auch wenn sich die Zahl derer, die hier tatsächlich lesen werden, minimal halten wird. Dennoch besteht ein Austausch, vielleicht bekomm ich etwas zu hören, was mich auf meiner Suche nach dem noch nicht Definierten weiterhilft – Wünscht mir Glück :)

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